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Zahlreiche IT-Projekte des Kantons Zürich streben eine Harmonisierung im Datendschungel der Gemeinden an. 05.08.2005/Kompatible Daten sollen für zahlreiche Anwendungen von Gemeinde, Kanton und Bund zur Verfügung stehen. Mit diesen Zielen eng verbunden ist eine deutliche Effizienzsteigerung bei den Verwaltungen und eine grosse Arbeitserleichterung bei den Gemeinden. Bei all diesen visionären IT-Projekten ist die Firma W&W mit ihrem grossen, spezifischen Verwaltungs-Know-how „mit an Bord“.
Im Kanton Zürich sollen die Aktenberge in den Gemeindeverwaltungen schrumpfen. Insbesondere bei den Steuern soll die digitale Erfassung (Vollerfassung) eine neue Dimension von Effizienz und Übersicht schaffen. Die Steuererklärung (handschriftlich oder über den PC ausgefüllt) wird in einem Scanning Center erfasst, digitalisiert und abgelegt. Die digitale Kopie geht ins Datenarchiv des Kantons, die einzelne Gemeinde kann so jederzeit online Zugriff auf ihre Daten nehmen.
Zusammenarbeit mit Scanning Center Winterthur
Die Firma W&W hat sich für eine Zusammenarbeit mit dem Scanning Center Winterthur entschlossen. Nebst dem persönlichen, positiven Eindruck und der zentralen Lage überzeugte die Leistungskapazität: so werden die Steuererklärungen hier zuerst sortiert und dann digitalisiert, ausserdem ist die Durchlaufzeit pro Steuererklärung kurz und das Scanning Center kann einige Jahre Erfahrung mit dem Vollscanningverfahren vorweisen. Prognosen gehen davon aus, dass bei den Steuererklärungen eine 20 bis 30%-ige Produktivitätssteigerung beim Einschätzen durch die papierlose Arbeitsweise resultiert. Weitere Vorteile der Digitalisierung sind der sofortige Zugriff auf die elektronische Akte für Auskünfte, Recherchen usw.
Ausserdem ist der gleichzeitige Zugriff auf dieselbe Akte durch verschiedene Stellen (Gemeinde/Kanton) möglich.
ZüriPrimo
Grundlage für ZüriPrimo (Projekt Informatik mit Organisation) ist ebenfalls die Vollerfassung (Scanning) der Steuererklärungen. Beim Scanning werden alle Detailpositionen der Steuererklärung eingelesen. Werden Steuererklärungen nicht mittels dieses Verfahrens digitalisiert, müssten alle Positionen von Hand in die Applikation eingegeben werden – eine mühsame und zeitaufwändige Aufgabe, die Fehler geradezu provoziert. Diese Daten werden in einem zentralen Steuerregister – mit Anbindung aller Gemeindesteuerämter – gesammelt und aufbereitet. Die strukturierte Erfassung und Aufbereitung der Daten ermöglicht eine Weiternutzung für sämtliche weiteren Anwendungen. So beispielsweise für die Berechnung der Bundessteuer. Projektstart bei der Firma W&W war Frühjahr 2005. Der Zeitplan sieht 12 Realisierungseinheiten bis ins Jahre 2015 vor. Die Pilotphase dafür läuft bereits.
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